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* Barbara Lanz

ist Journalistin und arbeitet vor allem im digitalen Bereich. Sie schreibt für Tages- und Fachmedien in den Bereichen Gesellschaft, Lifestyle, Energie und Wohnen.

Hände weg vom Staubwedel.

Kein Eintritt für Pollen

Wer während der Pollensaison leidet, freut sich über einen Rückzugsort. Mit diesen Tricks können Allergene zumindest in den eigenen vier Wänden in Schach gehalten werden.

Text — Barbara Lanz*

Hatschi! Pollen machen vielen Menschen das Leben schwer. Im Freien entkommt man den Allergenen kaum und da sie an Schuhen, Kleidern und Haaren haften, sind sie auch schnell zu Besuch im eigenen Zuhause. Und sind die Pollen erstmal drinnen, kann die Belastung schnell um ein Vielfaches höher sein als draussen.

Wenn es dann kratzt im Hals und der Schädel brummt, hätte man gerne frische Luft im Raum, doch genau da ist Vorsicht geboten. Lüften öffnet Tür und Tor für neue Pollen, deshalb sollten Fenster am besten geschlossen bleiben. Ein Pollenschutzgitter kann helfen, die unliebsamen Gäste draussen zu halten.

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© Photo by Ulrike Schanz on 123rf.com

Filter für Fenster und Luft

Damit die Pollen nicht im ganzen Heim herumwirbeln, hilft es zudem, wenn etwa Schuhe und Jacke schon beim Eingang ausgezogen werden. Auch ist es hilfreich, den Staubsauger stets in Griffnähe zu haben. Regelmässiges Staubsaugen – am besten mit einem Staubsauger mit Filter – beseitigt Staub und Allergene. Gleichzeitig sollten die Böden auch feucht gewischt werden. Und Hände weg von Staubwedeln. Zum Staubwischen gibt es mittlerweile spezielle Tücher, die Partikel elektrostatisch anziehen.

Für eine angenehme Nachtruhe ist gesorgt, wenn das Schlafzimmer möglichst pollenfrei ist. Duschen (inklusive Haare waschen) vor dem Schlafengehen oder am besten schon nach dem Heimkommen wäscht die Störenfriede weg. Bettwäsche sollte regelmässig gewechselt werden. Besonders Geplagten kann auch ein Luftfilter helfen, der die Raumluft filtert.