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* Barbara Lanz

ist Journalistin und arbeitet vor allem im digitalen Bereich. Sie schreibt für Tages- und Fachmedien in den Bereichen Gesellschaft, Lifestyle, Energie und Wohnen.

Spezielle Überzüge für Matratzen können helfen.

Bloss keinen Staub aufwirbeln

Hausstaubmilben machen Allergikern zu schaffen. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, Staubherde zu reduzieren.

Text — Barbara Lanz*

Wer morgens mit Kopfschmerzen, verstopfter Nase und geröteten Augen aufwacht, ist nicht zwingend erkältet. Oft sorgt eine Milbenallergie nämlich für ähnliche Symptome. Milben leben millionenfach im Haushalt und sind eigentlich absolut harmlos. Es sei denn, man ist Allergiker. Der Kot der Milben sammelt sich nämlich im Hausstaub und weil er allergene Stoffe enthält, macht er sensiblen Menschen das Leben schwer.

Doch es gibt Möglichkeiten, die Hausstaubmilben zu reduzieren und so allergische Reaktionen in Schach zu halten. Als erstes sollte die Luftfeuchtigkeit im Haushalt gesenkt werden. Diese liegt optimalerweise bei maximal 60 Prozent, regelmässiges Stosslüften lässt Feuchtigkeit aus Räumen entweichen.

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© Photo by Sebastian Kaulitzki on 123rf.com

Teppiche als Staubbremsen

Da sich die Tierchen vor allem von abgestorbenen Hautschuppen ernähren, sind Betten ihr Lieblingsplatz. Hier helfen spezielle Überzüge für Matratzen und Bettwäsche. Generell gilt: Bettwäsche nicht ausschütteln, da dies wieder Staub aufwirbelt und die Allergene so verteilt werden. Und: Bettwäsche immer bei mindestens 60 Grad waschen, um die Tierchen abzutöten.

Auch die Böden bieten viel Platz für Staub. Neben dem Saugen sollten sie deshalb regelmässig feucht gewischt werden. Wahre Staubbremser sind kurzflorige Teppiche. Sie halten Staubteilchen fest am Boden und können bequem per Staubsauger gereinigt werden.